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Die strengen Linienraster in Hans Olofssons früheren Malereien beginnen allmählich sich assoziativ aufzulösen: Scharfe Kanten verwischen zu kleinen Flächen, vormals getrennte Bildebenen kippen gegeneinander, die Bildachsen variieren ihre Richtung. Mit einfachsten Mitteln entstehen dynamische Farbräume. Zügig, doch nie unkontrolliert entstehen aus Pinselstrichen Flächen, aus Flächen Raum - bis alles sich zusammenfügt wie Wörter zu einer Sprache, bis eine weitere Dimension entsteht, so als wäre 1+1 plötzlich 3.
Bettina Reichmuth
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